{"id":237,"date":"2017-05-12T18:36:40","date_gmt":"2017-05-12T18:36:40","guid":{"rendered":"http:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=237"},"modified":"2017-05-12T18:37:17","modified_gmt":"2017-05-12T18:37:17","slug":"zusammenfassung-des-offenen-abends-mit-dr-niering-im-kloempchensclub-vom-11-05-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=237","title":{"rendered":"Zusammenfassung des offenen Abends mit Dr. Niering im Kl\u00f6mpchensclub vom 11.05.2017"},"content":{"rendered":"<p><em>Am Donnerstag den 11.05.2017 fand im Kl\u00f6mpchensclub ein offener Abend\u00a0statt, den die Black Eagles, Unterst\u00fctzer der Kampagne, wie folgt zusammengefasst haben:<\/em><\/p>\n<p>Der mit gro\u00dfer Spannung erwartete Informationsabend, organisiert durch die Fan-IG, mit dem Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering und Rechtsanwalt Andr\u00e8 Dobiey, begann mit einer kleinen Versp\u00e4tung. Um 19:05 begr\u00fc\u00dfte die Fan-IG die zahlreich erschienenen Freunde der Alemannia.<br \/>\nZun\u00e4chst begann die Veranstaltung mit einer Gedenkminute f\u00fcr den vor 18 Jahren versto<span class=\"text_exposed_show\">rbenen Werner Fuchs.<br \/>\nDann machte man noch kurz Werbung in eigener Sache f\u00fcr die bevorstehende Fanklub-Fete, f\u00fcr die ab sofort Karten erh\u00e4ltlich sind.<\/span><\/p>\n<p>Im Anschluss daran erhielten Dr. Niering und Rechtsanwalt Dobiey das Wort.<\/p>\n<p>Zu Beginn betonte man noch einmal, dass die Alemannia besser dasteht, als man das bei vielen Fu\u00dfballvereinen, die Insolvenz einreichten, in der Vergangenheit erlebt hat. Dies mache die Aufgabe zwar nicht leichter, aber man sei zuversichtlicher, dass man auf dem richtigen Weg sei.<br \/>\nEine zweite Insolvenz bedeute nicht das Ende des Vereins, sondern kann durchaus eine reale Chance sein, endlich auf sichere F\u00fc\u00dfe zu gelangen. Man verwies auf das Beispiel Fortuna K\u00f6ln, die bereits die dritte Insolvenz hinter sich brachte und nun wieder in der 3. Liga am Start sei.<\/p>\n<p>Es geht darum, die Basis zu schaffen, dass der Verein in den n\u00e4chsten drei Jahren in der Regionalliga \u00fcberleben kann und dass man in Ruhe planen kann. Dies sei nicht besonders \u201esexy\u201c, aber daf\u00fcr umso seri\u00f6ser.<br \/>\nMan ist auf eine breite Basis von Unterst\u00fctzern gesto\u00dfen, das Sponsoreninteresse ist entgegen ersten Vermutungen sehr hoch. \u201eDie Zahlen wachsen t\u00e4glich und das angestrebte Ziel wird erreicht.\u201c<br \/>\nDabei z\u00e4hlt man auch auf viele kleinere Sponsoren, die in der Masse eine wesentlich h\u00f6here Sicherheit geben, als wenige Gro\u00dfsponsoren oder Investoren, die erhebliche Anteile eines Vereins kaufen wollen.<br \/>\n\u201eEinige potentielle regionale Gro\u00dfsponsoren verprassen lieber ihr Geld in K\u00f6ln, um sich dort mit den Gro\u00dfen der Welt zu treffen.\u201c<br \/>\nAndere Gro\u00dfsponsoren aus der Region halten sich ebenfalls sehr zur\u00fcck. Kleine Sponsoren stehen jedoch mit allen m\u00f6glichen Angeboten bereit, wie z.B. ein Restaurant, das der Mannschaft bei jedem Essen einen f\u00fcnfzigprozentigen Preisnachlass erm\u00f6glicht.<br \/>\nDas ist die Welt, in der Alemannia sich zur Zeit befinden. Man ist ein Viertligist, der eben nur noch von Unterst\u00fctzern mit einem schwarz-gelben Herzen wahrgenommen wird.<br \/>\nAuch die Stadt Aachen h\u00e4lt sich noch zur\u00fcck, wie aus dem stattgefundenen Gespr\u00e4ch am 02. Mai hervorging. F\u00fcr Stadion und Parkhaus zahlt der Verein immer noch 250.000 \u20ac im Jahr an die Stadt.<\/p>\n<p>Dennoch verf\u00fcgt die Alemannia mittlerweile wieder \u00fcber einen beachtlichen Sponsorenpool, mit dem man das gesteckte Ziel mit Sicherheit erreichen wird. Der Sponsorenanteil auf den Gesamtetat wird bei 1,6 Mio \u20ac liegen, von denen man bisher bereits \u00fcber 80% erlangt habe. Man erwarte f\u00fcr morgen die 100% und ist davon \u00fcberzeugt, morgen Trainer Kilic einen Etat vorzulegen und die Unterschrift f\u00fcr eine Vertragsverl\u00e4ngerung zu erhalten.<br \/>\nAuch ein neuer Hauptsponsor ist im Gespr\u00e4ch, nachdem der kurzfristig geschlossene Vertrag mit Doc Morris im Sommer ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Es hat keine weiteren Gespr\u00e4che mit Investoren gegeben. Man machte deutlich, dass ein Investor, dessen Vertrag nicht nach den Vorgaben der Alemannia gestaltet ist, kein Thema mehr sei.<br \/>\nGem. Dr. Niering wird Aachen kein \u201eLeipzig des Westens\u201c werden.<\/p>\n<p>Zur Personalie Fuat Kilic sagte man, dass man nie an einem Plan B gearbeitet habe, weil es vorderstes Ziel war, diesen Trainer zu halten.<br \/>\nDen Dreijahres-Vertrag begr\u00fcndete man damit, dass man auch Kilic die M\u00f6glichkeit geben m\u00f6chte, dass er in Ruhe arbeiten kann, dass seine Familie eine Sicherheit hat und dass er das vollste Vertrauen des Vereins sp\u00fcrt.<br \/>\nKilic wird den kompletten Personalbereich im sportlichen Bereich gestalten. Eine weitere Instanz, wie bspw. einen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sport, wird es in dieser Liga nicht mehr geben.<br \/>\nEinige Sponsoren haben ihre Zusage sogar vom Verbleib Fuat Kilic\u2019s abh\u00e4ngig gemacht.<\/p>\n<p>Ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr die GmbH ist noch nicht gefunden. Es gab drei Wunschkandidaten aus der Region, die jedoch leider absagten. Man habe noch Bewerber, m\u00fcsse aber pr\u00fcfen, ob sie zum Verein passen. Man achte darauf, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sich mit der Alemannia identifiziert und nicht nur einen Job erledigt.<\/p>\n<p>Skrzypski, aus den Reihen der Fans an diesem Abend als \u201eFahnenfl\u00fcchtiger\u201c bezeichnet, steht nicht mehr auf dem Gehaltkonto der Alemannia. Die Zahlungen an ihn konnten eingestellt werden.<br \/>\nRechtsanwalt Dobiey betonte jedoch, dass er bis heutezu seiner Auskunftst\u00e4tigkeit f\u00fcr das Insolvenzverwalter-Team nachkomme.<\/p>\n<p>Die Besteuerung eines fiktiven Gewinns aus der ersten Insolvenz ist noch nicht ganz vom Tisch. Das vom Bundesfinanzministerium im Februar diesen Jahres vorgeschlagene Gesetz bedarf noch der Zustimmung der EU. Man ist jedoch zuversichtlich, dass dies noch in diesem Sommer passiert.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge der lebenslangen Mitgliedschaft flie\u00dfen NICHT in die Insolvenzmasse, da sie sich auf eine Verbindung mit dem Verein -und nicht mit der insolventen GmbH- beziehen.<\/p>\n<p>In Bezug auf ehrenamtliche T\u00e4tigkeiten w\u00fcnschte sich Dr. Niering, dass man wieder zum Team Alemannia zur\u00fcckkehre, welches vor Gr\u00fcndung der GmbH am Tivoli seinen Dienst verrichtet hatte. Die Resonanz, wieder in den Ordnungsdienst einzusteigen oder andere ehrenamtliche T\u00e4tigkeiten zu ver\u00fcben, war sehr gro\u00df. Aus den Reihen der Fans berichtete man von der gro\u00dfen Entt\u00e4uschung, als das \u201eTeam 2018\u201c diese Ehrenamtler damals nach Hause schickte, um die Aufgaben an Fremdfirmen zu vergeben.<br \/>\nDr. Niering freute sich \u00fcber die positive Resonanz und zeigte sein Erstaunen dar\u00fcber, zu h\u00f6ren, dass es so etwas in dieser Form bereits bei der Alemannia gegeben habe.<\/p>\n<p>Eine weitere Ersparnis w\u00fcrde sich aus einem Vorschlag ergeben, die \u00e4u\u00dferen Bereiche der S\u00fcd zu sperren und die S\u00fcd auf die Bereiche S2 bis S5 zu komprimieren. Dies spare Ordnungskr\u00e4fte und verbessere dar\u00fcber hinaus die Stimmung und das Bild in der S\u00fcd. Auch dieser Vorschlag wurde dankend angenommen und mit in die \u00dcberlegungen einbezogen.<br \/>\nDas Merchandising solle wieder mehr von Fans \u00fcbernommen werde, um Kosten zu sparen. Gespr\u00e4che sollten noch einmal gef\u00fchrt werden, um die AVV doch noch zu \u00fcberzeugen, von ihrer wahnsinnigen Forderung von 80.000 \u20ac f\u00fcr die freien Fahrten mit der Eintrittskarte, Abstand zu nehmen. Die Vermarktung des Stadionnamens wurde diskutiert. Dazu meinte Dr. Niering: &#8222;Ich halte nichts von diesen Kunstnamen, wie Playmobil-Stadion oder Gummib\u00e4rchen-Arena. Aber eine Kombination mit unserem Namen k\u00f6nnte ich mir vorstellen. Gegen z.B. einen \u201eDoc-Morris-Tivoli\u201c h\u00e4tte ich nichts einzuwenden.&#8220;<br \/>\nEs w\u00fcrde den Rahmen sprengen, hier alle Vorschl\u00e4ge, die an diesem Abend zum Thema Einsparungen gemacht wurden, zu erw\u00e4hnen. Man kann allerdings von einer engagierten Runde sprechen, bei der man sp\u00fcrte, dass die Alemannia allen am Herzen liegt.<\/p>\n<p>Zum Schluss ging Dr. Niering auf das Fahnen- und Bannerverbot ein:<br \/>\n\u201eSolange keine Gewalt, Rechtradikalismus, Ausl\u00e4nderfeindlichkeit oder sonstige Formen von Extremismus demonstriert werden, wird es keine Verbote geben.<br \/>\nHier wird niemand aus dem Stadion verbannt, weil man meint, da h\u00e4tte irgendjemand in der Vergangenheit mal was gesagt. Verbote dienen nicht der Erziehung, weil sie keine Einsicht nach sich ziehen.\u201c<\/p>\n<p>Mit diesen Worten schlie\u00dfen wir auch unseren Bericht. Den Worten des Insolvenzverwalters ist nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\nGegen 21:15 Uhr verlie\u00dfen wir zufrieden den Kl\u00f6mpchensklub mit dem Gef\u00fchl, unsere Alemannia in guten H\u00e4nden zu wissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag den 11.05.2017 fand im Kl\u00f6mpchensclub ein offener Abend\u00a0statt, den die Black Eagles, Unterst\u00fctzer der Kampagne, wie folgt zusammengefasst haben: Der mit gro\u00dfer Spannung erwartete Informationsabend, organisiert durch die Fan-IG, mit dem Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering und Rechtsanwalt Andr\u00e8 Dobiey, begann mit einer kleinen Versp\u00e4tung. 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