{"id":226,"date":"2017-04-28T13:47:35","date_gmt":"2017-04-28T13:47:35","guid":{"rendered":"http:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=226"},"modified":"2017-05-09T21:11:28","modified_gmt":"2017-05-09T21:11:28","slug":"zusammenfassung-der-informationsveranstaltung-vom-25-04-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=226","title":{"rendered":"Zusammenfassung der Informationsveranstaltung vom 25.04.2017"},"content":{"rendered":"<p>Am Dienstag den 25.04.2017 fand im Kl\u00f6mpchensklub eine Informationsveranstaltung mit dem Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering und Vertretern des Not-Pr\u00e4sidiums statt. Die Ergebnisse dieses Abends wollen wir euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Er\u00f6ffnet wurde der Abend mit einem Appell des Pr\u00e4sidiums: Alleine k\u00f6nnen sie die Alemannia nicht retten. Dieses Unterfangen k\u00f6nnte nur gelingen, wenn jeder Alemanne seinen Teil dazu beitragen w\u00fcrde. Zur Unterst\u00fctzung des Pr\u00e4sidiums wird ein Beraterkreis installiert.<\/span><a href=\"http:\/\/www.alemannia-aachen.de\/aktuelles\/nachrichten\/details\/Kommissarisches-Praesidium-ruft-Beraterkreis-ins-Leben-23970W\/\"> <span style=\"font-weight: 400;\">Hier<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> findet ihr die entsprechende Mitteilung des Pr\u00e4sidiums. Die dringlichste Aufgabe des Pr\u00e4sidiums sei es, eine Jahreshauptversammlung einzuberufen, bei der ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt werden kann. Mit so einer Jahreshauptversammlung wird man aber fr\u00fchestens nach den Sommerferien rechnen k\u00f6nnen, da die Ank\u00fcndigungsfristen aus der Satzung des TSV eingehalten werden m\u00fcssen. Des Weiteren habe sich noch kein Team gefunden, das sich zur Wahl stellen m\u00f6chte. Das Pr\u00e4sidium versucht wieder einen guten Kontakt zur Politik herzustellen, daf\u00fcr sind Gespr\u00e4che mit Vertretern der Stadt und der St\u00e4dteregion geplant. In Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter wird derzeit ein neuer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gesucht. Bez\u00fcglich eines m\u00f6glichen Investoreneinstiegs wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass derzeit kein belastbares Angebot vorliege.<\/span><\/p>\n<p>Danach ergriff der Insolvenzverwalter das Wort. Nach ein paar einf\u00fchrenden Worten \u00e4u\u00dferte sich dieser sehr deutlich zur aktuellen Lage der Alemannia.<br \/>\n<span style=\"font-weight: 400;\">Um in dem aktuellen Konstrukt Regionalliga zu \u00fcberleben, m\u00fcsse man Klinken putzen, um weitere Sponsoren zu akquirieren, da ein Verein von der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Alemannia sich in dieser \u201eTodesliga\u201c sonst nicht finanzieren k\u00f6nnte. Man stehe aber nicht mit leeren H\u00e4nden da, es gibt bereits einige Sponsoren, der Vertrag mit einem Ausr\u00fcster steht und man habe ein Stadion in dem man Spielen kann. Ein Standortwechsel f\u00fcr die Heimspiele unserer Alemannia ist also keine Option. Er habe demn\u00e4chst ein Gespr\u00e4ch mit dem Oberb\u00fcrgermeister und n\u00e4chste Woche Dienstag steht ein Treffen mit den Sponsoren an. Nach diesem Treffen soll voraussichtlich Fuat Killic ein Angebot gemacht werden, dieses Angebot k\u00f6nnte es aber nur geben, wenn man Killic mitteilen kann, wie viel er in den Kader investieren kann.<\/span><\/p>\n<p>Der Etat f\u00fcr die n\u00e4chste Saison, f\u00fcr die die Lizenz ohne Auflagen erteilt wurde, wird deutlich vorsichtiger geplant. Es handelt sich dabei aber nicht um den Notetat mit dem man sich, nach Aussagen fr\u00fcherer Offiziellen, bald in der Landesliga wieder finden w\u00fcrde. Der Gesamte Etat soll bei 2,5 Millionen Euro liegen. Der Sportetat soll rund eine Millionen Euro betragen, wovon nach Abgaben f\u00fcr die Berufsgenossenschaften der Spieler noch etwa 700.000 Euro bei Mannschaft und Trainerteam ankommen. Mit diesem Etat soll ein einstelliger Tabellenplatz angepeilt werden. Der kalkulierte Zuschauerschnitt liegt bei 4.800 Zuschauern, ein durchaus realistischer Wert.<\/p>\n<p>Es wird weiterhin versucht die Ausgaben herunterzufahren, daf\u00fcr werden alle m\u00f6glichen Optionen gepr\u00fcft. Posten wie die 2. Mannschaft, das NLZ, das Tivoli-Echo oder die Videowand stehen auf dem Pr\u00fcfstand. Ein gro\u00dfer Kostenfaktor ist weiterhin der Ordnungsdienst, f\u00fcr den derzeit etwa 14.000 Euro pro Spieltag aufgewendet werden m\u00fcssen. Hier wird gepr\u00fcft wie weit die Anzahl der Ordner reduziert werden kann, die Einbindung von Ehrenamtlern wird in Erw\u00e4gung gezogen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es ist schon recht verwunderlich, um wie viel der Gesamtetat gek\u00fcrzt werden soll und wieviel Posten zudem noch zur Debatte stehen. Hatte der ehemalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer uns nicht immer in Interviews gepredigt, es w\u00e4re kein Einsparpotential mehr vorhanden? Denn auf der Kostenseite h\u00e4tte er alles ausgereizt und jeden Stein umgedreht? Diese Aussagen klangen schon vor dem Hintergrund seines skandal\u00f6sen Gehalts dreist, das nun vom Insolvenzverwalter aufgezeigte enorme Einsparpotential machen die zur\u00fcckgetretene Fehlbesetzung aber endg\u00fcltig l\u00e4cherlich. <\/span><\/p>\n<p>Die kommende Saison wird ohne einen Investor geplant, da es kein Angebot gebe, dass den Mitgliedern vorgelegt werden k\u00f6nnte. Sollte ein solches Angebot noch kommen, wird weiterhin der Weg nur \u00fcber die Zustimmung der Mitgliederversammlung bestritten. Herr Dr. Niering betonte, dass er auf keinen Fall eigenm\u00e4chtig Gesellschaftsanteile verkaufen wird.<br \/>\n<span style=\"font-weight: 400;\">Was den Verkauf unserer Alemannia betrifft, stehen wir also wieder an dem Punkt an dem wir schon vor einigen Monaten waren. Es gibt mit der Gruppe um K\u00f6lmel zwar Interessenten, ein belastbares Angebot gibt es aber nicht. Da sich die Situation der Alemannia seit dem letzten Angebot nicht gerade verbessert hat, ist davon auszugehen, dass ein erneutes Angebot wohl kaum verbesserte Konditionen enth\u00e4lt. Zu dem vorherigen Angebot haben wir uns in der Vergangenheit bereits ausf\u00fchrlich ge\u00e4u\u00dfert und unsere Position hat sich seitdem auch nicht ge\u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Alemannia ist momentan endlich auf dem richtigen Weg, man akzeptiert die aktuelle Situation und stellt sich auf die Regionalliga ein. Gerade jetzt wo endlich die Mentalit\u00e4t \u201enicht mehr ausgeben als man einnimmt\u201c am Tivoli Einzug erh\u00e4lt, sollte man nicht in der Hoffnung nach schnellem Erfolg alle diese Prinzipien und Bodenst\u00e4ndigkeit aus dem Fenster werfen. Mit dieser Mentalit\u00e4t ist bereits das Team 2018 am Tivoli gescheitert, was allen Alemannen ein deutliches Zeichen sein sollte.<\/span><\/p>\n<p>Der Insolvenzverwalter und das Pr\u00e4sidium planen im Optimalfall damit, dass das Insolvenzverfahren noch dieses Jahr beendet werden kann. Einer Einigung mit den Gl\u00e4ubigern blickt Herr Dr. Niering sehr zuversichtlich entgegen.<br \/>\nAuf die Frage, wie es mit den abgetretenen Vermarktungsrechten der Alemannia aussieht, gab es die Antwort, dass Abtretungen der GmbH vom Insolvenzverwalter beendet werden k\u00f6nnten. Wie es im Detail mit dem mit K\u00f6lmel geschlossenen Deal aussieht, konnte noch keine Antwort gegeben werden. Dies wird aktuell vom Pr\u00e4sidium gepr\u00fcft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Dienstag den 25.04.2017 fand im Kl\u00f6mpchensklub eine Informationsveranstaltung mit dem Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering und Vertretern des Not-Pr\u00e4sidiums statt. Die Ergebnisse dieses Abends wollen wir euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten. Er\u00f6ffnet wurde der Abend mit einem Appell des Pr\u00e4sidiums: Alleine k\u00f6nnen sie die Alemannia nicht retten. 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