{"id":197,"date":"2017-01-20T23:10:56","date_gmt":"2017-01-20T23:10:56","guid":{"rendered":"http:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=197"},"modified":"2017-01-20T23:15:36","modified_gmt":"2017-01-20T23:15:36","slug":"zusammenfassung-des-diskussionsabends-vom-19-01-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=197","title":{"rendered":"Zusammenfassung des Diskussionsabends vom 19.01.2017"},"content":{"rendered":"<p><em>Am Donnerstagabend des 19.01.2017 trafen sich im Rahmen der Kampagne &#8222;Alemannia verkauft man nicht&#8220; Vertreter einiger Fanclubs und Gruppen, um das Thema Investor neutral zu bewerten. Mit dem Ziel die derzeitigen Informationen breiter zu streuen und die Bedenken, sowohl auf Contra-, als auch auf Pro-Seite, zu konkretisieren, wurden bewusst zun\u00e4chst nur die Vertreter der Fanclubs eingeladen. In naher Zukunft ist eine weitere \u00f6ffentliche Veranstaltung geplant, um f\u00fcr jeden Alemannen die Informationen transparent zu gestalten. N\u00e4here Informationen dazu werden wir zum gegebenen Zeitpunkt bekanntgeben. Den gestrigen Verlauf und die besprochenen Themen fassen die Black Eagles, Unterst\u00fctzer der Kampagne, nun zusammen:<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Kl\u00f6mpchensklub fand heute Abend die Informationsveranstaltung im Rahmen des Mottos \u201aAlemannia verkauft man nicht\u2018 statt.<br \/>\nUm 19:00 Uhr er\u00f6ffnete man den Abend und begann auch gleich mit der Vorstellung des Angebots, welches die Investorengruppe um Meise, K\u00f6lmel und Holzh\u00e4user der Alemannia vorgelegt hatte.<\/p>\n<p>Bei diesem Angebot geht man von einer \u00dcbernahme von 49 % der Anteile aus. Die Investoren machen es allerdings zur Bedingung, dass sie nach dem Fall der 50+1-Regelung Zugriff auf 80 % bekommen. Dies sei laut Aussage der Investoren auch nicht verhandelbar. Im Falle von einer \u00dcbernahme von 49 % bel\u00e4uft sich der Kaufwert f\u00fcr die Alemannia auf 4 Mio \u20ac, gestreckt auf vier Jahre. Bei einer \u00dcbernahme von 80% k\u00e4men weitere 3,6 Mio \u20ac hinzu.<br \/>\nVor dem Zustandekommen der Zusammenarbeit, die zum Beginn der neuen Saison geplant ist, wird der Alemannia allerdings die Tilgung des derzeitigen Schuldenbergs von ca 500.000 \u20ac auferlegt.<br \/>\nWeiterhin verlangen die Investoren eine Festschreibung ihres Mietvertrages f\u00fcr den Tivoli f\u00fcr 15 Jahre. Zugleich forderte man einen etwaigen Erlass von Gewerbesteuern, bzw. der bei Insolvenzbeginn eigentlich zu zahlenden 1,5 Mio \u20ac K\u00f6rperschaftssteuer. Dies wiederum sorgt in der Stadt und dem Rat f\u00fcr gro\u00dfe Skepsis.<br \/>\nIn dem Vertrag fehlt auch eine sogenannte Lock-up-Klausel, die festlegt, wie lange ein K\u00e4ufer seine erworbenen Anteile mindestens halten muss. Demnach w\u00e4re die Investorengruppe berechtigt, die Anteile an der Alemannia jederzeit an andere Unternehmen weiter zu verkaufen.<br \/>\nVon den Anwesenden wurde das Angebot des Investors als unakzeptabel bewertet. Man mache sich v\u00f6llig abh\u00e4ngig von einem Investor und habe keinerlei Einfluss mehr auf den eigenen Verein.<br \/>\nEs wurde die Vermutung ge\u00e4u\u00dfert, dass die F\u00fchrung der Alemannia dieses Modell favorisiere, um sich auf diesem Weg aus der Verantwortung jahrelanger Misswirtschaft zu ziehen.<\/p>\n<p>Als Alternative wurde das regionale Sponsorenkonzept erw\u00e4hnt, welches der Verein, unabh\u00e4ngig von der Diskussion um die Vorgaben der m\u00f6glicherweise neuen Inhaber, noch im Januar vorstellen m\u00f6chte. W\u00e4hrend sich Infront weiterhin um \u00fcberregionale Partner f\u00fcr die GmbH bem\u00fchen soll, will der Verein versuchen, zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten in der Region auszusch\u00f6pfen.<br \/>\nAuch hier war die Wahrnehmung der Besucher eher skeptisch, da man seitens der Alemannia in den letzten Jahren zu viel \u201everbrannte Erde\u201c bei potentiellen Sponsoren der Region hinterlassen habe.<\/p>\n<p>Auch die zweite Alternative zur Investor\u00fcbernahme wurde dargestellt. Hier denkt man \u00fcber die R\u00fcckf\u00fchrung der GmbH in den Verein nach, um dann mit der zweiten Mannschaft (derzeit in der Landesliga) einen Neuanfang zu starten. Als Voraussetzung hierzu setzte man den kompletten Austausch des derzeitigen Vorstandes voraus.<br \/>\nDiese M\u00f6glichkeit wurden von den Anwesenden des Abends als die \u201anoch am wenigsten schmerzhafte und auch logisch durchf\u00fchrbare Option\u2018 angesehen.<br \/>\nAuch wenn unser Verein dann im Niemandsland des Fu\u00dfballs neu anfangen m\u00fcsste, h\u00e4tte man sich nicht verkauft und bes\u00e4\u00dfe weiterhin Autarkie und Souver\u00e4n im eigenen Verein.<\/p>\n<p>Zum Ende der Veranstaltung kam man zu der Erkenntnis, dass die Zukunft der Alemannia mit gro\u00dfer Sicherheit schmerzhaft werde. Aber man war sich einig, dass man den Spirit dieses Herzensklubs weiterhin in den Herzen tragen und jederzeit zum Verein stehen werde &#8211; unabh\u00e4ngig von der Ligazugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstagabend des 19.01.2017 trafen sich im Rahmen der Kampagne &#8222;Alemannia verkauft man nicht&#8220; Vertreter einiger Fanclubs und Gruppen, um das Thema Investor neutral zu bewerten. 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