{"id":73,"date":"2016-09-23T00:00:16","date_gmt":"2016-09-23T00:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=73"},"modified":"2016-09-24T11:21:40","modified_gmt":"2016-09-24T11:21:40","slug":"was-bisher-geschah","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alemannia-verkauftmannicht.de\/?p=73","title":{"rendered":"Was bisher geschah"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um der erneuten Finanzkrise der Alemannia Herr zu werden, setzt der Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH auf den Einstieg eines Investors. Dieser soll die wichtigste \u201eAbteilung\u201c des Vereins Schritt f\u00fcr Schritt \u00fcbernehmen. Obwohl Aufsichtsratschef Dr.Christian Steinborn von Beginn an von mehreren Kandidaten sprach, wurde in der \u00d6ffentlichkeit immer nur ein Interessent genannt: Eine Gruppe aus dem Umfeld der M\u00fcnchner Spielerberatungsagentur Arena 11. An der Spitze dieser Gruppe stehen Arena-11-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lars-Wilhelm Baumgarten und der Spielervermittler Andreas Sadlo. Sadlo war erster Pr\u00e4sident von RB Leipzig und verf\u00fcgt immer noch \u00fcber gute Kontakte zu Red-Bull. Mit von der Partie soll angeblich auch der ehemalige Filmh\u00e4ndler Michael K\u00f6lmel sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Gruppe will zun\u00e4chst 49,9% der Anteile der Alemannia Aachen GmbH kaufen. Hierf\u00fcr bot sie anfangs f\u00fcnf Millionen Euro, gestreckt auf f\u00fcnf Jahre, an. Inzwischen steht eine Kaufsumme von nur vier Millionen im Raum. Dar\u00fcber hinaus will man sich schon jetzt zusichern lassen, den Anteil auf 80% zu erh\u00f6hen, sobald die 50+1-Regelung aufgehoben wird. Im Gegenzug wollen Baumgarten, Sadlo &amp; Co. angeblich weitere acht Millionen zahlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings soll das Geld nicht dem eigentlichen Verk\u00e4ufer zukommen: Zwar ist die Alemannia Aachen GmbH zu 100% im Besitz des Muttervereins TSV Alemannia Aachen e.V. Doch der soll anscheinend nur mit einer Art Entsch\u00e4digung im angeblich niedrigen sechsstelligen Bereich bedacht werden. Die eigentliche Investitionssumme soll vielmehr in die GmbH flie\u00dfen. Damit w\u00fcrden die neuen Eigent\u00fcmer ihr Geld im Grunde genommen nur in ihr eigenes Unternehmen stecken. Der eingetragene Verein w\u00fcrde am Ende mit nahezu leeren H\u00e4nden dastehen: Sein Kernst\u00fcck w\u00e4re unwiderruflich in den H\u00e4nden eines neuen Inhabers. Und auf dessen Wirken und Vorhaben h\u00e4tte man keinerlei Einfluss mehr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Deal wurde im Fr\u00fchjahr 2016 \u00f6ffentlich. Doch der Aufsichtsrat betonte, dass noch kein offizielles Angebot vorliegen w\u00fcrde und man deshalb auch keinerlei Informationen weitergeben k\u00f6nnte. Von da an setzte der Aufsichtsratsvorsitzende immer wieder Fristen, bis wann man ein Angebot pr\u00e4sentieren k\u00f6nne. Und ebenso regelm\u00e4\u00dfig verstrichen diese Fristen, ohne dass man den Vereinsmitgliedern etwas pr\u00e4sentierte. Zuletzt versprach Christian Steinborn w\u00e4hrend der Saisoner\u00f6ffnung im Juli, binnen 14 Tagen endlich Konkretes vorstellen zu k\u00f6nnen. Auch diese Frist lie\u00df er kommentarlos verstreichen. Inzwischen nennt Steinborn den 30. September als neue Deadline.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch diese Verz\u00f6gerungstaktik und das gewachsene Misstrauen gegen\u00fcber Baumgarten, Sadlo und deren Mitstreitern lassen einige Mitglieder des Verwaltungsrates des TSV Alemannia Aachen offenbar zweifeln. Laut einem Artikel des Magazins \u201eIn der Pratsch\u201c vom September gehen mittlerweile Teile des Gremiums deutlich auf Abstand zu dem geplanten Verkauf. Und dem Verwaltungsrat kommt eine entscheidende Bedeutung zu: Denn er ist das wichtigste Kontrollorgan des Muttervereins, dem Eigent\u00fcmer also. Dar\u00fcber hinaus spricht man davon, dass Lars-Wilhelm Baumgarten inzwischen aus der Interessentengruppe ausgeschieden sei.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um der erneuten Finanzkrise der Alemannia Herr zu werden, setzt der Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH auf den Einstieg eines Investors. Dieser soll die wichtigste \u201eAbteilung\u201c des Vereins Schritt f\u00fcr Schritt \u00fcbernehmen. 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